QR-Speisekarten in ganz Europa

Eine QR-Speisekarte ist Ihre Speisekarte als mobile Webseite, die Gäste am Tisch per QR-Code-Scan öffnen — ohne App. In der EU muss sie außerdem Allergeninformationen tragen: Die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 verlangt, dass die 14 Allergene aus Anhang II schriftlich, pro Gericht und vor der Bestellung angegeben werden. Die Seiten unten behandeln, welche Regeln in welchem Land gelten und wie die Speisekarte dort genannt wird.

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Jede Länderseite behandelt die dort geltenden Allergenregeln, den lokalen Suchbegriff und die Einrichtungsschritte.

LandAllergenregelnLokaler Begriff
GermanyEU Regulation No. 1169/2011QR-Speisekarte
NetherlandsEU Regulation No. 1169/2011digitaal menu
AustriaEU Regulation No. 1169/2011digitale Speisekarte
BelgiumEU Regulation No. 1169/2011digitaal menu
UKUK Food Information Regulations (FSA)digital menu
FranceEU Regulation No. 1169/2011menu numérique
SpainEU Regulation No. 1169/2011menú digital
ItalyEU Regulation No. 1169/2011menu digitale
TurkeyTurkish Food Labelling Regulationdijital menü
PolandEU Regulation No. 1169/2011menu cyfrowe
SwitzerlandSwiss Food Information Ordinance (LIV)digitale Speisekarte
SwedenEU Regulation No. 1169/2011digital meny
DenmarkEU Regulation No. 1169/2011digitalt menukort

Häufige Fragen

Gelten die EU-Allergenregeln für QR-Speisekarten genauso wie für gedruckte?
Ja. Die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 gilt für die Information, die ein Lebensmittelunternehmen dem Verbraucher gibt, nicht für das Medium. Eine QR-Speisekarte muss dieselben Allergeninformationen tragen wie eine gedruckte: schriftlich, für jedes Gericht, verfügbar bevor der Gast entscheidet.
Welche Länder sind abgedeckt?
Deutschland, Österreich, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Schweden, Dänemark, die Schweiz, die Türkei und das Vereinigte Königreich. EU-Mitgliedstaaten folgen der Verordnung 1169/2011; das Vereinigte Königreich der übernommenen Fassung, Schweiz und Türkei haben eigene Entsprechungen.
Muss die Speisekarte in der Landessprache sein?
Allergeninformationen müssen in einer Sprache angegeben werden, die der Verbraucher im jeweiligen Mitgliedstaat leicht versteht — praktisch also in der Amtssprache des Landes. Sie können dieselbe Speisekarte in mehreren Sprachen veröffentlichen; die Allergenkennzeichnungen werden in jede übernommen.
Reicht eine QR-Speisekarte allein für die Konformität?
Sie deckt die Anforderung ab, schriftlich, pro Gericht und vor dem Kauf zu informieren — genau den Teil, den die meisten Restaurants auf Papier falsch machen. Sie ersetzt nicht Ihre Verantwortung für die Richtigkeit der Daten: Sie erfassen, welche Allergene jedes Gericht enthält, und bleiben dafür verantwortlich, dass das bei Rezeptänderungen korrekt bleibt.